Prof. Dr. med. Matthias Elzer

Praxis für Psychoanalyse und Psychotherapie in Hofheim am Taunus

Therapien

Psychoanalytisch begründete Psychotherapien

  „ … 80 bis 90 Prozent dessen, was wir tun, ist im Unbewussten begründet.“
Eric Kandel, Hirnforscher, USA, Nobelpreis für Medizin 2000 für seine Grundlagenforschung zum Gedächtnis
   In: Gehirn & Geist, Nr. 5/2008: 64-66

In dieser Homepage werden nur die psychoanalytisch begründeten Therapieverfahren im Rahmen des Gesundheitswesens erläutert. Über Verhaltenstherapie und psychosomatische Grundversorgung müssen Sie sich andernorts informieren.

In analytischen Therapien werden keine Krankheiten, sondern Menschen, die an einer seelischen Erkrankung leiden, behandelt (Patientenorientierung statt Krankheitsorientierung). Dabei spielt die Biographie des Patienten eine wichtige Rolle.

Psychoanalytiker verstehen seelische Erkrankungen unter einer psychodynamischen Perspektive. Psychodynamisch meint, dass in der Biographie eines Menschen – oft sogar in den wichtigen ersten Lebensjahren – unerledigte Konflikte und/oder traumatische Erfahrungen ins Unbewussten verdrängt werden. Durch weitere Umstände im Erwachsenenalter können diese Konflikte oder Traumen ins Bewusstsein drängen und körperlich-seelische Symptome von Krankheitswert bilden: Ängste, Depressivität, Schmerzen, Erschöpfung, vegetative Störungen (Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Schlaf, Sexualität etc.), Störungen in privaten und Arbeitsbeziehungen und vieles mehr.

Psychodynamisch meint ferner, dass sich die durch die Biographie gebildete seelische Struktur eines Menschen in aktuellen Beziehungen zu anderen Menschen wiederholt und diese ggf. kompliziert gestaltet. Diese Dynamik überträgt sich auch auf die Beziehung zwischen Patient und Analytiker.

Analytische Therapien finden in verschiedenen Settings statt:
1.   Einzeltherapie
1.1  Beratung
1.2  Kurzzeittherapie
1.3  Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundierte PT)
1.4  Psychoanalyse (analytische Psychotherapie)
2.   Paarberatung, Paartherapie, Familientherapie
3.   Gruppentherapie